Im Berliner "Erzählverlag" wird demnächst ein ganz besonderes Buch erscheinen, nämlich die Lebenserinnerungen und -erlebnisse der Waldorflehrerin Lola Jaerschky, die nach dem Kriegsende 1945 über die Zeit ihrer Gefangenschaft berichtet. Auf der Webseite des Verlages lesen
Vom Schrecken der Abschreckung
von Andreas Laudert
In einem Zeitungsinterview mit einem NATO- General begegnete mir das Wort »Eskalations- dominanz«: Man müsse dafür sorgen, dem Anderen immer in einer Position der Stärke zu begegnen. Zumindest die psychologische Argumentation ist vordergründig nachvollziehbar: In zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen kommt man manchmal zu dem Schluss, einen renitenten und mit Schikanen wirkenden Kontrahenten »mit den eigenen Waffen schlagen« zu müssen.
Thema Rudolf Steiner. Zum aktuellen Archiv-Magazin
von Michael Mentzel
Das Archivmagazin (Beiträge aus dem Rudolf Steiner Archiv) ist eine seit 2012 regelmäßig erscheinende Publikation der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung.
Moltbook. Willkommen in der schönen neuen Welt
Moltbook ist da! Wer das ist? Das ist die Schwarmintelligenz der KI-Bots. Sie haben nun auch ein „soziales Netzwerk gegründet“. Die Mitgliedschaft für Menschen ist nicht erlaubt. Oder erlauben wir etwa Amöben den Zugang zu TikTok?
Zum Tod von Michael Schmock
Michael Schmock ist am 1. Februar 2026 in der Mittagszeit im Alter von 71 Jahren verstorben. Als Demeter-Landwirt, Sozialpädagoge, Kulturreferent und Projektentwickler sowie als Vorstand und Generalsekretär der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland setzte sich Michael Schmock
Täuschung und Tröstung
Bis heute wird Rudolf Steiner von Kritikern vorgeworfen, er habe wie ein Universaldilettant über Gebiete gesprochen, von denen er keine Ahnung hatte. Gemeint sind damit beispielsweise seine Fachkurse für Pädagogen, Mediziner und Theologen. Diese Kritik wurde schon zu seinen Lebzeiten gegen die "Hochschulkurse" erhoben, auf denen Anthroposophen ihr jeweiliges Fachgebiet vertraten, wie es auch auf dem Berliner Hochschulkurs 1922 der Fall war.
Im Zeichen der Schlachtfelder
Angesichts des aktuellen europäischen Kriegsgeschehens soll hier an einige Aussagen Rudolf Steiners zum Ersten Weltkrieg und an seine Friedensbemühungen erinnert werden. [1] Innerhalb der akademischen "Anthroposophieforschung" werden Friedensbekenntnisse Steiners meist relativiert oder ignoriert. Historisch-kritische Autoren tendieren dazu, Steiner als Nationalisten darzustellen und ihn in die Nähe deutscher Militaristen und Kriegstreiber zu rücken.
Brennende Städte? Eine Lösung?
Ein Meinungsbeitrag von Monika Neve
Ich bin nicht naiv und mache mir nicht erst seit heute Sorgen um den Zustand der Demokratie in Deutschland. Ich habe erlebt, wozu deutsche Regierungen in Bund und Ländern sowie ein Großteil der Abgeordneten ab 2020 in Hinblick auf die Achtung von Grundrechten fähig war.
Aber eine solch moralische Bankrotterklärung gegenüber allem, was demokratisch legitimiert ist, ist ein weiterer Schritt,
Wo sind die Künstler für den Frieden?
Sie sind zwar weniger geworden als im Bonner Hofgarten im Oktober 1981 gegen die NATO-Atomraketen. Aber es gibt sie noch. Die langjährige Hamburger Landesvorsitzende, Bürgerschafts- und Bundestagsabgeordnete von Linke und BSW, Zaklin Nastic, porträtiert einen „großen Sohn“ ihrer Stadt, der sich einst zu Recht als Publikumsliebling fühlen durfte, aber heute wie ein Ausgestoßener erscheint.
Die Christengemeinschaft. Skizzen aus 100 Jahren
Der Priester und frühere Öffentlichkeitsbeauftragte der Christengemeinschaft (geb.1944 in Dresden) hatte das Glück, viele der legendären Gründergestalten noch persönlich gekannt zu haben. In seinen "Skizzen" stellt er diese "Einzelkämpfer" in ihrer Zeitgeprägtheit dar und beleuchtet den gesellschaftlichen, kulturellen und kirchlich-religiösen Hintergrund der Gemeindegründungen.
Dunkle Geheimnisse?
Geheimnisvolles und schwer Durchschaubares fördert bekanntlich die Gerüchtebildung. Ein ganzes Roman- und Filmgenre lebt von der Lust an Verschwörungen und deren detektivischer Enthüllung.























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